|
Händel-Festspiele erhalten 100.000 Euro Förderung aus dem Bundeshaushalt |
|
Wahlkreis 54 -
Göttingen
|
|
Berichterstattung: Büro Hartwig Fischer, Büro Dr. Lutz Knopek
|
|
Die Göttinger Händelfestspiele erhalten erstmals 100.000 Euro Bundesfördermittel aus dem Haushalt 2010. Das ist das Ergebnis der Haushaltsverhandlungen der schwarz-gelben Koalition in Berlin. Erst nach der so genannten Bereinigungssitzung der Haushälter der beiden Fraktionen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag war das Geld sicher.
„Trotz der verheerenden Auswirkungen der Finanzkrise auf den Bundeshaushalt und den zahlreichen damit verbundenen Kürzungen, ist es uns gelungen, immerhin 100.000 Euro Projektfördermittel zur Finanzierung der Oper Tamerlano durchzusetzen“, erklären die beiden Göttinger Abgeordneten Hartwig Fischer (CDU) und Dr. Lutz Knopek (FDP).
Der Göttinger SPD-Abgeordnete Thomas Oppermann hatte im Haushaltsentwurf 2010, der noch vor der Bundestagswahl vom damaligen Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) erstellt wurde, 10.000 Euro Förderung für die Händelfestspiele verankert. Diesen Haushaltsansatz haben Fischer und Knopek jetzt durch gemeinsame Anstrengungen erhöhen können. Über eine mehrjährige Förderung konnte noch nicht entschieden werden.
„Leider hat Thomas Oppermann mit seinem Alleingang im vergangenen Jahr eine mehrjährige Förderung in diesem Jahr verunmöglicht“, so Fischer und Knopek. Gemeinsam hätten Fischer und Knopek jetzt zumindest diese vorerst einmalige Projektförderung durchsetzen können. „Wir hätten uns gewünscht, dass alle Göttinger Abgeordneten an einem Strang ziehen. Dann wäre sicherlich noch mehr drin gewesen,“ bedauern die Abgeordneten von CDU und FDP den Alleingang des SPD-Manns.
Eine Weiterführung oder gar eine Erhöhung der Fördermittel in den kommenden Jahren werde nur durch ein abgestimmtes Vorgehen gelingen. „Thomas Oppermann muss erkennen, dass er als Oppositionspolitiker mit seinem Vorpreschen mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Lautes Schreien von den Oppositionsbänken ohne Einsparvorschläge hat einem Vorhaben noch nie geholfen. Vielmehr ist Diplomatie gefragt“, stellen Fischer und Knopek abschließend fest.
|